Sturmtief Elli sorgte für den ultimativen Härtetest: Wind und Regen, Graupel und Schneefall im Wechsel machten die Christbaumaktion zu einem ganz besonderen Erlebnis. Wer an diesem Tag keine wasserfesten Schuhe und Klamotten trug – wie der Verfasser dieses Artikels – musste die Zähne fest zusammenbeißen.
Treffpunkt war wie jedes Jahr samstags um 9.00
Uhr auf dem Badeseeparkplatz. Neben den aktuellen Konfirmandinnen und
Konfirmanden hatten sich etliche Teamerinnen und Teamer (Jugendmitarbeiter)
eingefunden sowie Freiwillige aus den Freundeskreisen – insgesamt rund 30 Personen.
Hinzu kamen sechs Landwirte, die neben ihrer Zeit noch sechs Traktoren mit
Anhänger kostenlos bereitstellten.
Nach einem kurzen Gruppenfoto (siehe oben) verteilten
sich die Jugendlichen auf die Traktoren, während Chef-Koordinator, Dirk
Kollmar, die Fahrer mit den Routenplänen versorgte. Keine Straße durfte vergessen werden. Dann ging´s los – zunächst bei trockenem Wetter, was sich jedoch
schnell ändern sollte. Und spätestens nach der ersten Ladung Bäume, als Wind
und Kälte immer mehr unter die durchweichten Klamotten krochen, war´s echt kein
Vergnügen mehr!
Aber egal, was Elli an Schnee und Regen aufzubieten vermochte, nichts konnte den Einsatzwillen unserer Jugendlichen erschüttern. Sie waren echt zäh, und hatten sich das anschließende Mittagessen im warmen Gemeindesaal redlich verdient. Zwar gab es entgegen jahrzehntelanger Tradition erstmals keine Pizza, doch die knusprigen Schnitzel Wiener Art nebst Spätzle mit Rahmsauce, die Konfimutter Raimonda Ozola-Mortilla als Küchenfee gezaubert hatte, waren unschlagbar. Auch der heiße Punsch erwies sich als willkommene Alternative zu kalten Schorle.
Die Einnahmen der Aktion sind noch nicht
ermittelt. Wie immer kommen sie hälftig der Jugendarbeit unserer Kirchengemeinde
und hälftig einem sozialen Zweck zugute, über den die Konfirmandinnen und
Konfirmanden entscheiden.



Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen